Pressemitteilung: Branchenlösung für die elektronische Vergabe 01.02.2008
Einkaufsgemeinschaften einigen sich auf Branchenlösung für die elektronische Vergabe
Hannover, den 16.04.2008 – Im Bereich elektronische Ausschreibung und Vergabe haben sich die Einkaufsgemeinschaft Kommunaler Krankenhäuser eG im Deutschen Städtetag (EKK eG), die Einkaufs- und Betriebs-genossenschaft eG (P.E.G.) und die Comparatio Health GmbH auf eine gemeinsame Branchenlösung verständigt. Nach Testläufen mit unterschiedlichen Anbietern fiel die Entscheidung auf das System der Firma Healy Hudson.
Die Einkäufer versprechen sich durch die elektronische Plattform einen erheblichen Effizienzgewinn. Da die Mitgliedskrankenhäuser der drei Kooperationspartner vielfach in öffentlicher Trägerschaft sind, unterliegen sie den Regeln des Vergaberechts und führen in erheblichem Umfang europaweite Ausschreibungen durch. „Dies ist sehr aufwändig und bindet enorm viel Arbeitskraft“, erläutert Klaus-Peter Weber, Prokurist der EKKeG. „Wir gehen davon aus, dass durch die neue Plattform, Ausschreibungen erheblich einfacher, schneller und in größerer Anzahl durchgeführt werden können“, so Weber.
Mit der elektronischen Vergabeplattform wird die gesamte Auftraggeber- und Bieterkommunikation rechtskonform, sicher und ohne Medienbrüche über das Internet abgewickelt. Die eLösung bildet den Vergabeprozess vollständig ab, von der Veröffentlichung einer Ausschreibung über die Prüfung und Wertung der eingehenden Angebote bis zur Zuschlagserteilung. Gleichzeitig unterstützt und begleitet sie den gesamten internen Prozess der Vorbereitung und Durchführung.
„Damit können auch Häuser Ausschreibungen selbst durchführen, die bislang noch wenig Erfahrung mit den komplizierten Verfahrensregeln besitzen“, freut sich Weber. Denn die elektronische Vergabeplattform steht nicht nur den zentralen Einkäufern der drei Kooperationspartner, sondern auch allen Mitgliedskrankenhäusern für eigene Ausschreibungen zur Verfügung.
Die Kooperation im Bereich eVergabe hat außerdem den Vorteil, dass damit für Ausschreibungen nach VOL branchenweit ein einheitliches System genutzt werden kann. Darüber hinaus wirtschaften die drei Einkaufsgemeinschaften weiter unabhängig. Gemeinsam vertreten sie 507 Kliniken mit 163.360 Betten.
Pressekontakt:
Christoph Kumpf